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Gillwell/ Woodbadge
Der erste Woodbadgekurs wurde 1919 von Baden-Powell im englischen Gilwell-Park durchgeführt. Am Ende des Kurses überreichte BP jedem Teilnehmer eine Holzperle. Bis zur Gründung von WOSM hatte nur der Leiter von Gilwell Park das Recht, das Woodbadge zu verleihen. Seitdem führen auch zahlreiche nationale Mitgliedsverbände eigene Woodbadgekurse durch. Bei uns im BdP heißt dieser Kurs Gilwellkurs. Auch hier erhält jeder Teilnehmer nach einer geschriebenen Gilwellarbeit seine "Klötzchen".
 
Großfahrt
Eine Besonderheit ist die Großfahrt, die häufig in die Wildniss Skandinaviens führt und im Idealfall die gesamte Zeit der Sommerferien, also 5-6 Wochen dauert. Beim Nerother Wandervogel gibt es noch heute die Tradition in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr weltweit unterwegs zu sein und sich die Fahrt unterwegs durch Arbeit selbst zu finanzieren.
 
Grundkurs
Der Grundkurs für Stufenführungen richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsdene ab 17 Jahren, die für eine Gruppe verantwortlich sind. Sie müssen mindestens ein Jahr Erfahrung in der Gruppenführung mitbringen und die stufenspezifischen Arbeitsformen kennen. Der Besuch eines Praxiskurses ist Voraussetzung zur Teilnahme.Der Grundkurs umfaßt zeitlich mindestens sieben Tage.

Der Grundkurs für Stammesführungen richtet sich an aktive und zukünftige Mitglieder von Stammesführungen ab 18 Jahren. Sie müssen grundsätzlich Erfahrung aus der Arbeit im Stammesrat mitbringen und alle Stufen kennen, möglichst eine Stufe aus eigener Erfahrung als Stufenführer/-in ganz besonders. Der Besuch eines Grundkurses für Stufenführungen oder Praxiskurses ist Voraussetzung zur Teilnahme.

"Gut Pfad"
ist der Gruß der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (Begrüßung oder anstelle von "Mit freundlichen Grüßen")
 
"Gut Jagd"
ist der Gruß der Wölflinge
 
H
 
Hajk
Der Hajk (auch Haik, Haijk vom englischen Hike - "Wandern" oder Pfadfinderlauf genannt) ist eine aus Schweden kommende Art des Orientierungslaufes und wird als Methode in der Pfadfinderstufe angewandt. Auf einer zuvor festgelegten und mit Rätseln und Aufgaben versehenen Strecke wandern eine oder mehrere Sippen und versuchen so schnell und erfolgreich wie möglich den Weg zurückzulegen. In einigen Pfadfinderverbänden ist es daher noch üblich das Hajk im Rahmen eines Lagers mit kleinem Gepäck, ohne Zelt, zu veranstalten.
 
Häring
kleines metallisches Lebewesen, dass sich am liebsten im Boden aufhält und sich um die Standfestigkeit eines Zeltes, Mastes, Volleyballnetzes oder anderem kümmert; man unterscheidet weitere Untergattungen: Sandhäring, Erdnägel, T-Häring, Holz-Häring und Kunststoff-Häring; Häringe sind nicht zu verwechseln mit Heringen, die im wesentlichen durch das Wasser schwimmen und zum Verzehr gedacht sind.
 
Halstuch
ist ein wichtigster Bestandteil einer vollständigen Pfadfinderkluft. Es wird bei der Aufnahme verliehen, nachdem der Pfadfinder sein  Versprechen vor der Gemeinschaft abgelegt hat. Die Farbe des Halstuches ist von Bund zu Bund verschieden.  Im BdP tragen die Wölflinge gelbe Halstücher und die Pfadfinder und Ranger/Rover blaugelbe. Neben dem Erkennen und der Zugehörigkeit zu einem Pfadfinderbund, dient es zudem vielen praktischen Zwecken, wie z.B. als Notverband, Atemschutz, Schweißband, Sonnenschutz, Signalflagge, Tragehilfe., auch Tauschobjekt.. Das Halstuch wird meist durch einen Halstuchknoten/-ring zusammengehalten.
 
Hochkohte
Eine höher gestellte Kohte. Wie bei einer Jurte werden unten an die Kohtenplanen Jurten-Seitenplanen angeknüpft. Der Vorteil ist, man hat eindeutig mehr Platz zur Verfügung und kann auch darin stehen. Oft wird die Hochkohte auch als Erweiterung an eine Jurte geknüpft. Man erhält so einen weiteren "Raum".
 
Hopo
heißt einfach nur Hortenkochtopf. Dieser wird auf offenem Feuer zum kochen benutzt und ist deshalb immer fürchterlich dreckig.
 
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Immenhausen
ist unser Bundeszentrum in der Nähe von Kassel. Da schmeckt das Essen immer wunderbar :-)
 
Inlett (für Schlafsäcke)
Schützt den Schlafsack
innen vor zusätzlicher Verschmutzung und Schweiß. Er muß dann nicht so oft gewaschen werden (wohl aber ab und zu das Inlett :-)) Ein Inlett ist meist aus Baumwolle genäht und ist angenehmer auf der Haut als ein Nylonfutter vom Schlafsack. Ist das Inlett aus Fleece, dann bringt das zusätzlich Wärme in kalten Nächten. In warmen Sommernächten und in heißen Ländern wird oft nur das Inlett zum schlafen benutzt.
 
Isomatte
mehr oder weniger gute Schlafunterlage (je nach Preis); isoliert und polstert und ist damit zwingend notwendig, um Erkältungen oder Nierenleiden vorzubeugen

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