Einen schönen guten Tag!
Dieses Wiki dient als Informationsplattform für alle, die mit mir gemeinsam ein Blog zum Thema Landwirtschaft betreiben wollen.
Ich hatte auf openagro schon mal einiges geschrieben und im Laufe der Zeit mit verschiedenen Leuten gesprochen. So kommen immer neue Ideen und Argumente zusammen. Damit nicht immer alles doppelt und dreifach erzählt bzw. gemailt werden muss, erscheint mir dieses Wiki am geeignetsten. Jeder kann seine Gedanken auch hier direkt dazustellen. Ich bitte sogar darum. Einfach links auf den Button "Ändern" clicken. Ist so einfach wie Word, echt. Alle Seiten sind editierbar.
Dann also mal los!
Kai Schleyerbach
Grundlageninfos zum Thema Blog
Worum soll es im Blog gehen?
Landwirtschaft, Lebensmittel, Gesellschaft, Leben auf dem Land,.... Bitte mit deinen Ideen ergänzen!
LIchtblick: Ich wäre für einen Informations Blog zum Thema Landwirtschaft. Z.b. wurde ich letztes gefragt was überhaupt ein Silo ist., wowas könnte man dann hier beschrieben...Bzw. man könnte dann auch über Fachausstellungen schreiben die man besucht hat etc... Also: Ein Blog der das Landleben beschreibt., und das veraltete Bild des Bauern aus den Kopf der Stadtmenschen bläst *zwinker*Kai: Stadtmensch ist ein weiter Begriff. Veraltete Bilder haben auch viele Dorfbewohner. Wenn man da den Schwerpunkt setzt, ist die Zielgruppe glaub ich nicht gut definiert, im Zweifelsfall findet sie den blog gar nicht und (vielleicht) will sie auch gar nicht informiert werden. Nehmen wir dagegen die landwirtschaftsnahe Zielgruppe, haben wir ein besseres Gespühr für ihre Interessen und können das Blog auch besser über unsere Verbindungen "in der Szene" bekannt machen. Das Blog sollte seinen Schwerpunkt im unterhaltenden Bereich haben und nicht zu "belehrend" wirken. Ich denke aber dass deine Vorstellungen ein weiterer Hinweis auf den Vorteil einer Blogger Crew sind. Wenn wir als Team auch inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen stimmt am Ende auch der Mix. So kann Micha vieleicht was aus der praktischen Landwirtschaft schreiben, ich berichte von der grünen Woche und du schreibst ab und zu was im Sinne von "was du schon immer mal über die Landwirtschaft wissen solltest..." oder so ähnlich.
Lichtblick: Ja also zu belehrend will ich auch nicht sein....Ich warte jetzt einfach mal ab wie sich das hier entwickelt und dann findet sich sicherlich ein Thema wozu ich "bloggen" kann. Montag fahr ich zum Beispiel zur Tarmsteder Ausstellung (eher regional bekannt). Werd wahrscheinlich auch Fotos machen und kann dann vielleicht auch darüber berichten...
MadamMim: Hallo und einen Gruß in die Runde. Ich schreib jetzt meine Gedanken mal quer und nicht sortiert - sorry:
Ich bin seit 4 Jahren Moderatorin eines landw. Forums - und dort lesen auch viele "privat", Städter oder/und Funktionäre usw. aus der Agrarbanche gleichermaßen. Der Multiplikatoreneffekt dieser Gruppen ist nicht unerheblich - insbesondere der Schulen oder der Agrarbürofachfrauen, die dort zum "üben" usw. hineingehen.
Meiner Meinung nach müßte sich der Blog dahingehend absetzen, das "immer" was geht (durch mehrere Blogger), durch Vielseitigkeit und vor allem Humor, weil man durchaus im Internet täglich nach einer Auflockerung sucht - und diese dann per Link anderen schickt.
Trockenes Landwirtschaftserklären - ist out, und dorthinein wird ja schon viel Geld z.B. Schule auf dem Bauernhof, Ökoportal usw. gesteckt, das ist mir "zu fad" für anspruchsvolle Internet-User. Parallel hierzu könnte man von "Gastbloggern" verschiedenster Gruppen, Landwirtschaftsstudenten usw. auch Texte / Beiträge einsetzen.
Zielsetzung könnte auch sein, eine Vorbildfunktion in einer (neuen) Öffentlichkeitsarbeit zu sein, da es meines Wissen noch keinen richtig gut laufenden/bekannten Blog vom Land (Deutschland) gibt, ich kenne eher eine ausgewanderte Schweizerin in Kanada, aber deren Blog ist ziemlich Landfrauenthemenlastig. Und so Öffentlichkeitwsprojekte werden ja alleweil prämiert ;-), soll sich ja auch irgendwie lohnen.
Der Synergieeffekt mehrer Blogger hat - wie eine GbR - auch nachteile und die Kommunikation als Team nur per Internet/Telefon ist NICHT ganz einfach. In dem Forum in dem ich tätig bin haben wir einen "Moderatoren-Codex" (a la Gordon) aufgestellt und diskutieren alleweil noch die verschiedenen Ziele.
Meiner Meinung nach würden wir am besten laufen, wenn wir einen Blog haben, der alles mögliche bietet (von Berichten von Agararmessen hin über fachliche Erläuterungen zu lustigen Geschichten, Witzen, interessanten Bildern, Eigenerlebnissen - je abwechslungsreicher, je besser!) und auch die einzelnen Bereiche der Blogger trennen, jeder also sein Eck bekommt oder alternativ, damits bei Trennungen/Ausstiegen am wenigsten Ärger gibt, jeder seinen Blog die aber zu einem Blog-Team gehören, also jeder selbstständig arbeitet - und damit weil frei = kreativ-engagiert ist und weniger Absprachen notwendig werden.
Bei einem Blog-Team auf einer Seite - v.a. wenn man sich nicht kennt - werden wir einen Team-Führer benötigen genau so wie jemanden, der sich um die Technik kümmert, weil diesbezüglich bin ich ein bißchen "plont". Und - wie finanzieren wir einen solchen Blog, was darf er monatlich kosten? Wer rechnet ab?
Wenn man in einem Blog verschiedene Ecken/Baustellen für die verschiedenen Schreiber macht, so wäre es mir auch wichtig, dass man (vielleicht nur bei sich selbst?) sehen kann, wieviel Klicks je Tag dort auftauchen (Statistik) und zu den verschiedenen Beiträgen eben Kommentare möglich sind, die ggf. auch wieder von den Bloggern gelöscht werden können (habe da einige unsehlige Erfahrungen mit Veganern...) - die Klicks & die Kommentare sind ja meist wieder der Ansporn etwas neues zu bringen, wenn man sieht: Hey, ich werd ja gelesen! (so zumindest läuft viel Feedback in der Forentechnik).
Haftung ist auch ein Thema - sitzt der Server in Deutschland, so ist laut Heise-Urteil der HP-Besitzer für die Inhalte verantwortlich bzw. haftbar, nur so als Gedanke.
Für mich persönlich wäre es sehr interessant ab und an ein paar nette, ausgefallene Bilder, Geschichten, Links, Neuigkeiten zu posten, aber v.a. lustige Geschichten wo man sich selbst - oder andere Spezialisten insbesondere auf dem Land incl. des Reitevolkes "auf die Schippe" nimmt.
z.B. schwebt mir ein "Bauernschach" vor, wo man erklären könnte, wie so Agrar-Politik funktioniert oder ein "Bau-nopoly" in dem die Irrwege zum eigenen, neuen Stall inclusive der Bimsch-Antrags-Unterschriftensammlungen-UVP... beschrieben werden mit mannigfaltigen Ereigniskarten oder Wetterkapriolen.
Textproben gerne mal - wenn anderes vorher o.k. :-)
Gruß Mim
Wer würde so ein Blog lesen?
Das ist natürlich die große Frage. Ich denke es wäre zunächst etwas für Leute, die der Landwirtschaft verbunden sind und regelmäßig am PC sitzen. Also vernetzte Landwirte, Kammerfritzen, Leute aus Firmen, die mit der Landwirtschaft Geschäfte machen, Studenten,...Wie sollen die konkreten Inhalte aussehen?
Ich würde mich inhaltlich gar nicht eng festlegen wollen. Im Prinzip alles im genannten Themenkreis, über das ich mir so meine Gedanken mache. kann auch mal ne Fundstell im Netz sein oder ein witziges Foto, Video was man verlinkt oder selbst gemacht hat. Vom Stil her locker und unterhaltsam in der Tendenz eher humorvoll als zu seriös.Der Reiz besteht natürlich auch darin, dass möglichst viele ihren Kommentar zu den Einträgen hinterlassen. Kommentare sind neben den visits sicherlich der zentrale Erfolgsindikator. Ich nenn mal ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich. Die Seite www.shopblogger.de ist ein Blog von einem Inhaber eines kleinen Sparmarktes in Bremen. Er schreibt über alles was so in seinem Markt passiert. Der Markt, ich war zufällig mal drin, ist echt ne Klitsche aber egal. Der Typ schreibt so bis zu 10 Beiträge pro Tag. Das ist natürlich viel. Und hier kommten die Daten:
http://schwanzvergleich.blogcounter.de/schwanzvergleich.html Die Topliste beim Blogcounter sagt: an die 7.000 Besucher gestern!
Der bekommt auf jeden Eintrag 10-30 Kommentare innerhalb von wenigen Stunden.
Der Shopblogger ist auf der Top-100 Liste der Business Blogs auf Platz 2! http://www.top100-business-blogs.de/top100/tops Das sind natürlich nicht nur Einzelhandelsfachleute die das lesen sondern ein breites Spektrum. Wenn ein Blog gut gemacht ist (und das betrifft vor allem den Inhalt und Stil) dann spricht sich das in der Bloggerszene schnell rum.
Text von Micha (openagro Admin): schreiben kannst du alles was dir in den sinn kommt und dir nicht zu peinlich ist, dass es jemand liest. es gibt absolut subjektiv orientierte blogs wie z.b. http://phonebitch.blogspot.com/ aber auch welche auf hohem redaktionellen niveau, z.b. http://www.bildblog.de/
um wirklich inhalte und themen zu transportieren sind blogs aber nicht geeignet, sehr wohl aber um auf diese aufmerksam zu machen.
ehrlich gesagt sehe ich auch gar nicht so viele problempunkte die man aufzeigen könnte, gut da ist das ganze gedöns mit der eu und den subventionen und, dass man kein geld für seine ware bekommt. das interessiert aber sicher niemanden. höchstens, dass es wieder drei tage gedauert hat den mehrfachantrag auszufüllen, der dann doch von der sachbearbeiterin komplett redigiert wurde ;-)
ich würde so ein blog ersteinmal laufen lassen, das hauptproblem ist wie kai gesagt hat, dass regelmässig inhalt da sein muss, sonst kommen auch die suchmachinen nicht. also möglichst viele "autoren", je unterschiedlicher die autoren und deren artikel sind, desto besser ist es. an den zugriffen, bzw. kommentaren kannst du dann recht einfach sehen was die leserschaft wirklich interessiert.
dabei kann ich mir durchaus vorstellen einen "artikel" über das einstellen einer rundsternhacke zu schreiben und bin mir sicher, dass er im rahmen eines blogs öfter gelesen wird als wenn ich eine themenseite über landwirtschaft als plattform gewählt hätte, ob das dann nun wieder die richtige zielgruppe ist sei mal dahingestellt ;-)
Privat oder Business Blog?
Beruflich bin ich ja als Berater (P+M) überwiegend in nachgelagerten Bereich, vor allem der Nahrungsmittelverarbeitung, tätig. Ich möchte dieses Projekt aber als rein private Sache laufen lassen.Micha: Die Frage ist doch, was unterscheidet privates und geschäftliches, ich bin ebenfalls als Berater tätig und arbeite nebenher in der Landwirtschaft. Da wird es dann schon schwierig das scharf zu trennen.
Kai: Ok, ich sehe Definitionsbedarf. Für mich ist die Intention wichtig also die Frage betrachte ich das Blog als ein Kommunikationswerkzeug für geschäftliche Zwecke?
Das tue ich nicht, was nicht ausschließt, dass ich o. ein anderer Blogger über Dinge aus seiner beruflichen Tätigkeit schreibt. Bei der landwirtschaftlichen Tätigkeit würde ich das sogar absolut wünschenswert finden. Anderes Beispiel, ich würde von einem Besuch auf der Grünen Woche o. der Anuga berichten, die ich beruflich besucht habe. Ich würde aber nicht über ein gerade abgeschlossenes Projekt schreiben im Sinne von: guckt mal was ich da wieder tolles auf die Beine gestellt habe.
Ja, ich möchte im Blogger Team mitmachen!
Kai Schleyerbach, OpenBCtrag dich hier ein, bitte mit Email Adresse oder Link.
Michael Wenzl michael.wenzl_at_lxconsult.de
lichtblick new-s_at_web.de
Ich finde die Idee interessant, weiss aber noch nicht, ob ich mitmache.
oder hier, bitte mit Email Adresse oder Link
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gute Vorbilder - die Linkseiteoffene Fragen - alles, was noch nicht geklärt ist
KrimsKrams - was sonst nirgends hinpasst
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